Ein Abend im LAVIAhaus

Ein Abend im LAVIAhaus: Während in der Küche sechs Männer und sieben Frauen Nudeln mit Lachs-Sahnesoße oder wahlweise Birnen-Walnuss-Gorgonzolasosse aßen (ameinrad bekocht immer die Elterngruppe aufs köstlichste) und wir später über die Trauer um die verstorbenen Kinder sprachen und wir dabei unterschiedliche Brillen symbolisch nutzten, im kleinen Wohnzimmer eine Mutter aus der Gruppe ihr Baby stillte, saßen im Anbau verwitwete Mütter mit den Trauergruppenleiterinnrn Anna Saborowski und Helena Knabenschuh zusammen, um über die pädagogische Trauerarbeit ihrer jungen Kinder zu sprechen. Im Musikzimmer wiederum saßen Jugendliche, bzw. junge Erwachsene mit Malte Rupieper bei einer Abendbrotpizza zusammen und redeten über dies und das. Zuvor hatte Gerhild Uhling eine Begleitung mit einem Ehepaar, dessen großer Sohn nach einer OP überraschend verstorben ist. Vorab fand wiederum ein Online-Seminar für die Justizakdemie statt und Telefonate von Teamern mit betroffenen Familien. „Bei euch ist immer viel los“, sagte letztens ein Nachbar im Vorübergehen. Er sagt, er sehe, dass bei uns gut was los ist. „Gut was los“, das stimmt, obwohl der Ursprung, warum Menschen zu uns kommen, nicht gut ist - aber gut, sich gemeinsam auf den Weg in das „neue Normal“ zu machen.

Schokoladenessen - Geburtstagsspiele am Todestag

Eva, unsere junge Kollegin hatte am Samstag Geburtstag und es war gleichzeitig der Todestag ihrer Mama. Damals, als sie 8 Jahre alt wurde, starb ihr Mutter in der Nacht. Es war eine liebe Mama, ganz sicher keine, die der Tochter durch ihren Todestag das Leben vermasseln wollte. Wer das so denkt, selbst nicht mehr feiert oder Mitleid mit dem Geburtstagskind hat, hat nur den einen Blickwinkel anvisiert. Eva, heute 24 Jahre alt, sagte wie auch ihr Papa als Kind: „Mama musste ja wegen ihrer Krankheit sterben und vielleicht wollte sie nicht einfach zwischendurch sterben, sondern hat sich einen Familientag ausgesucht. Und weil mein achter Geburtstag der nächste Feiertag war, ist sie da gestorben.“ Ja, vielleicht war es so, vielleicht auch noch anders. Aber wir dürfen selbst aus den Bausteinen des Lebens unsere Geschichte machen, mit der wir weiterleben wollen. Als ich vor 15 Jahren mit meiner Trauergruppenpraxis umzog und Frank Baranowski, der ehemalige Oberbürgermeister von Gelsenkirchen, zur Einweihung kam, fragte er: „Was ist eigentlich Familientrauerbegleitung?“ Die Arbeit war da, obwohl ich schon viele Jahre tätig war, nicht so bekannt - noch mehr als heute tabuisiert. Ich erzählte ihm vom Geburtstag und Todestag in der Familie unserer jetzigen Trauerbegleiterin. „Familientrauerbegleitung bedeutet, leben lernen mit dem Verlust, der geschehen ist. Bestmöglich, damit es wieder ein gutes, wenn auch verändertes Leben sein wird.“ Samstag kam Eva an ihrem Geburtstag zur Gruppenstunde nach Gelsenkirchen. Helene Löring, ebenfalls Lavia-Kollegin, hatte einen Geburtstagskuchen gebacken, ich hatte Schokoladenessen für den Abschluss der Gruppenstunde vorbereitet. Wir luden ehemalige Trauergruppenmitglieder vom Geburtstagskind ein, drei von ihnen schickten eine Videobotschaft, zwei Grüße per WhatsApp und eine weitere, Lotte, kam vorbei. Gemeinsam mit den jungen Frauen der jetzigen Trauergruppe zwischen 17 und 20 Jahren, sprachen wir über das Großwerden ohne Mama und Papa. Es war berührend, es flossen Tränen, es war ernsthaft und am Ende, beim Schokoladenessen wurde so viel gelacht. Es war ein besonderer Tag. Mit besonderen Menschen.

Frühling

Der Frühling naht. Die Tage werden länger und heller. Triebe sprießen, Knospen beginnen (auf)zublühen. Darf, kann oder soll sogar nach dem Tod des eigenen Kindes wieder etwas Schönes, Gutes, Neues (er)wachsen? Diesen und weiteren Fragen gingen Claudia & Gerhild in ihrer Elterntrauergruppe nach und erzählen: „Dabei bereiteten wir Samenkugeln zu: Erde, Heilerde, Samen wie Vergissmeinicht oder Falling in love wurden dazu mit Wasser vermengt. Sie werden auf dem Grab, in Balkonkästen oder im Garten einen Platz bekommen oder auch in Schachtel verweilen. Es war ein tiefer und intensiver Abend, der viele Erinnerungen geweckt hat, aber auch die eine oder andere Knospe zum Vorschein gebracht hat.“

Die Schuhe

„Die Schuhe, es sind die Schuhe…“ In der Trauergruppe jung verwitweter Männer und Frauen sprechen wir darüber, ob etwas beim nach Hause kommen irritiert, traurig macht: das Türschild, die Stille, die Jacke an der Garderobe, bei deren Anblick ich weiß: „Er fehlt!“ oder: „Sie fehlt!“ „Ach was“, sagt Klara. „Es ist nicht die Jacke. Es ist nicht die Stille. Es sind die Schuhe!“ „Die Schuhe?“ „Ja! Wenn ich nach Hause komme und sehe, welche Schuhe im Flur vorne stehen, dann weiß ich, wer grade da ist. … und seine Schuhe, die musste ich als Erstes wegräumen.“ Alle verstehen, was sie meint. Was sie fühlt.“ Was habt ihr als Erstes weggeräumt, als jemand aus dem Haushalt weggezogen oder verstorben ist? Sofort oder nach längerer Zeit?

Versprechen

Die Mama stirbt und das Krankenhaus bittet um Unterstützung für die achtjährige Tochter, damit sie am Bett Abschied nehmen kann. Die Mutter ist nicht mehr ansprechbar, alles ging ganz schnell, keine Medizin konnte sie Blutvergiftung aufhalten. Oma und Bruder wollen nicht mehr an das Sterbebett, Lara, die kleine Tochter, hat ihr einen Brief geschrieben und dazu etwas gemalt, sie will auf jeden Fall zu Mama hin - und das ist wertvoll, denn so wird sie besser verstehen können, dass die Mama wirklich sterbenskrank ist. Und auch die tote Mama wird sie sehen dürfen, da bin ich dem Krankenhaus dankbar, dass sie es auch dem Kind ermöglichen. Die Ärztin und ich erklären Lara kindgerecht, was geschehen ist und auch, dass die Mama verändert durch die Intubation und Wassereinlagerungen aussieht. „Aber es ist ja trotzdem die Mama, sie kann nichts dafür, dass sie jetzt nicht so schön wie sonst aussieht.“ Lara nickt. Sie geht mit der Ärztin und mir ins Zimmer der Mutter, zögert erst, dann geht sie geht sie auf die Mama zu und sagt: „Hallo Mama, auch wenn du nicht mehr so schön aussiehst, ich habe dich trotzdem lieb.“ Dann dreht sie sich zu mir um und fragt: „Mechthild, wenn Mama nicht mehr sprechen kann, kann sie denn dann noch lesen?“ „Nein, lesen kann sie auch nicht mehr.“ „Hören?“ „Ja, hören kann sie vielleicht, was du sagst - und vielleicht kann sie ja auch mit dem Herzen hören?“ „Ja, mit dem Herzen, das kann die Mama.“ Ach, ja, das glaube ich auch, Mamas können so was und Papas ganz sicher auch … Und dann liest sie der Mama den Brief vor und sagt: „Und Mama, wenn du tot bist, dann besuche ich dich jeden Tag auf dem Friedhof und ich räume auch immer mein Zimmer auf und …“ Ich unterbreche sie. „Lara“, sage ich, „wenn Mama jetzt sprechen könnte, dann würde sie bestimmt sagen: aber jeden Tag muss du nicht zum Friedhof kommen, du kannst ja auch so zwischendurch an mich denken. Und Zimmer aufräumen klappt auch nicht jeden Tag, oder?“ Ja, das sieht Lara auch ein und später spreche ich noch mit der Ärztin und Oma, dass Versprechen am Sterbebett oft im Alltag schwer fallen und ein schlechtes Gewissen erzeugen können. Und wer schon ausreichend mit trauern zu tun hat, brauch doch keine zusätzlichen Schuldgefühle, oder?“ Dass wir von Lavia Lara und weitere Kinder, Jugendliche und Familien in Extremsituationen begleiten können, verdanken wir auch all denen, die unsere Arbeit durch Spenden unterstützen.

Barfuß über Scherben

Silke hat vor vielen, vielen Jahren einen schweren Autounfall überlebt, die Liebe ihres Lebens verstarb in ihren Armen. Durch die posttraumatische Belastungsstörung konnte sie unzählige Jahre buchstäblich kein "Sterbenswörtchen" darüber sprechen, bis dann schließlich eine kluge, weitsichtige Trauma-Therapeutin sah, dass neben dem Trauma auch die nie gelebte Trauer bewältigt werden muss. Und so kommt Silke seit einigen Monaten zur Einzelbegleitung nach Lavia - und es braucht Mut und viel Vertrauen, sich auf diesen Weg zu machen. Nun, zum Jahresbeginn, galt es, eine Bestandsaufnahme zu machen und in den Blick zu nehmen, was alles sie schon erreicht hat und was noch werden soll und darf und so entstand dieses Bild: Der Gefühlsstein mit dem bunten Konfetti, das im Kopf und im Herzen wuselt, heute leicht und bunt, manchmal aber auch verwirrend und belastend - so viele feine Nuancen. Der große geschliffene Glasstein, der zum "Ausblick" einlädt wie eine magische Glaskugel, verändert das Bild je nach Bewegung, Blickwinkel und Licheinfall und zeigt so deutlich die vielen Facetten der Trauer. Es gilt, behutsam die schweren Steine, die im Innern um den Verlust aufgeschichtet wurden, um den Schmerz unter Verschluss halten zu können, freizulegen und aufzubrechen: und tief drinnen das eigene Funkeln wieder zu entdecken. Das Gedicht von Clara Louise „Barfuß über Scherben“ hilft, diesem tiefsitzenden Schmerz die passenden Worte zu geben, denn die eigene Sprache versagt noch. Gedicht aus dem Band: Schon immer genug Und dann kommt die Schneekugel ins Spiel, denn jedes Treffen wühlt auf, als würde ein Schneesturm in der Seele toben - aber dann setzt es sich, es kommt immer mehr zu Klarheit und Ruhe. Die Schneekugel hat Silke nun zum Gestalten mit nach Hause genommen: um sie mit einem Wort, einem Bild, einem Wunsch, einem Ziel, einem Gedanken,... zu bestücken, um sich vor Augen halten zu können, was sie schon geschafft hat und auch, um sich vergewissern zu können, dass sich nach jeder Erschütterung der Schmerz senkt und die eigene Innere Kraft erkennbar wird.

Abschlussrunde auf der Baumelbank

Im September haben wir die Kindertrauergruppe zum Thema „Go und NoGo in der Trauer“ angeboten. Zunächst haben wir gemeinsam gefrühstückt und über Veränderungen gesprochen. Was hat sich seit der letzten Trauergruppe bei dir verändert? Hat sich in der Schule etwas seit dem Tod verändert? - „Ohja! Die Mitschüler sind viel netter geworden.“ Da waren sich die meisten Kinder einig. Aber es wurde auch klar benannt, dass dieses immer nett sein und immer nachfragen, manchmal auch nervig ist, weil es einen wieder an die Traurigkeit erinnert. Danach wurden in Kleingruppe Go-Fragen, (Fragen die vielleicht leichter zu beantworten sind), und NoGo-Fragen, (Fragen die man sich sonst nicht so traut zu stellen), beantwortet. Die Rückmeldung aus den Kleingruppen war eindeutig: NoGo-Fragen sind tausendmal spannender und auch ein bisschen aufregend. „In der Schule würde ich mich gar nicht trauen, auf so eine Frage zu antworten, aber hier kennt das ja jedes Kind. Da kann man ruhig über Sachen sprechen, die viele denken, aber sich nicht trauen, darüber zu reden“ sagte Moritz, nachdem er die Frage beantwortet hat, ob man es manchmal lieber hätte, jemand anderes, den/die er kennt, wäre gestorben, anstatt seine Mama. Zur Abschlussrunde ging es dann in den Garten auf die Baumelbank: noch einmal kurz im Laviahaus die Seele und Beine baumeln lassen, bevor es zurück nach Hause in den Pool, zum Kindergeburtstag oder zur Freundin ging. Liebe Grüße, Eure Anna und Helena aus dem Lavia-Team, die eine der Samstagsgruppen leiten!

SchülerInnen laufen für LAVIA

Im September haben wir, Anna, Leandra und Mechthild, in der Katholischen Grundschule Im Emscherbruch vom Schulleiter Marcus Schultewolter 2500€ an Spendengeldern überreicht bekommen, die Schulkinder beim Sponsorenlauf erlaufen haben. Es ist das zweite Jahr, in dem LAVIA von der Schüler-, Lehrer- und Elternschaft unterstützt wird - weil die Notwendigkeit gesehen wird. Dafür sind wir sehr dankbar! Auf den Bilder im Sekretariat stehen zwei Botschaften, die die Haltung des Rektors, von Claudia, der Pädagogin, und dem gesamten Team ausdrücken: „I see you“ und „Be different“ - gesehen werden in der Unterschiedlichkeit und damit Einzigartigkeit, wie wertvoll ist das für Schüler:innen, Eltern und auch das Kollegium! Danke von Herzen!

Ein bisschen Glitzer

Alexander ist 16 Jahre alt, besucht monatlich die Trauergruppe von LAVIA und ist dort seit einem Jahr. Sein Bruder starb an seinem ersten Geburtstag. Alexander spricht wenig über seine Gefühle, versucht vieles zu verdrängen und möchte eigentlich gar keine Gefühle zulassen. „Ist uncool für Jungs. Muss nicht sein", so sind oft seine Worte. In Zeiten der Trauer fragen viele nach dem Sinn des Lebens und der Sinnhaftigkeit des Verlustes. Auch verursacht die Trauer seelische und häufig auch körperliche Schmerzen. Den meisten Trauerenden, wie Alexander, ist bewusst, woher der Schmerz kommt. Wie sie damit umgehen, ist dagegen sehr verschieden. Alexander beißt lieber seine Zähne zusammen, schluckt die Tränen runter und lässt sich durch seine Playstation ablenken. In der Trauergruppe reflektieren wir darüber, wie man immer wieder den Sinn seines eigenen Lebens wieder findet. Wir gestalten mit verschiedenen Materialien den eigenen Schmerz. Wie er sich anfühlt, was man tun kann, damit es einem wieder besser geht. Was wir brauchen, damit wir nicht nur verdrängen und den 'Sinn des Lebens' wieder finden. Alexander beschreibt seine Gedanken: „Meine Traurigkeit, ist wie in einer Muschel umhüllt, geschützt und nicht angreifbar. Zwischendurch kann ich sie öffnen, dann kann ich ein wenig aufatmen und die wärmende Sonne spüren. Das ist meist in Situationen, wo ich erfolgreich in der Schule bin und ich meine Zeit alleine im Zimmer habe. Zwischendurch denke ich an meinen verstorbenen Bruder und ich spüre ihn ganz nah bei mir. So wie die zwei Perlen, die nebeneinander liegen und einander Schutz und Kraft geben.“ Alexander überlegt, nimmt dann die Flasche mit dem Glitzer und streut es über sein gestaltetes Bild. „Wisst ihr, ich mag kein Glitzer, aber mein Bruder hat es geliebt. Immer wenn ich Glitzer sehe, dann muss ich an ihn denken. Selbst in der Schule. Verrückt. Oder?" Und alle aus der Gruppe reden mit ihm, teilen ihre Gedanken mit ihm, kommen ins Gespräch. Er fügt zum Abschluss hinzu: „Eigentlich ist es nicht so mein Geschmack, Glitzer über mein Bild zu zerstreuen, aber es fühlt sich richtig und gut an.- hat ja auch was mit meinem Bruder zu tun." Und lächelt dabei. Alexander schreibt nach der Trauergruppe, dass er das erste Mal seit dem Tod seines Bruders Erleichterung verspürt hat und es ihm richtig gut ginge. Er wird versuchen, seine Muschel Stück für Stück mehr zu öffnen und sich zu trauen, seine Gefühle zu benennen. Und wie schön ist das.

Schatz-Täschchen

Karin Hesse und Birgit Aulich aus dem LAVIA-Team leiten 1x im Monat die Mädchentrauergruppe im LAVIAhaus. Im August trafen sie sich das erste Mal wieder mit neuen und alten Gesichtern der Gruppe nach den Sommerferien. Auf dem Küchentisch liegen bunte, selbstgenähte Schatz-Täschchen von Birgit, verschiedene Symbole, die die Mädchen beschriften können und Samen zum Einsäen. Die Mädchen, Karin und Birgit reden über die Ferien, über das Vermissen und über Fragen wie: „Was war das schönste Erlebnis mit Mama oder Papa, Bruder oder Schwester, was vermisst du so sehr, dass es immer noch wehtut?" Es werden viele Erinnerungsmomente aufgeschrieben, ausgetauscht, aufgemalt und in das Schatz-Täschchen hineingelegt. Die Gruppe ist an diesem Abend mit vielen bunten und gemischten Gefühlen nach Hause gegangen. Jedes der Mädchen ist froh darüber gewesen, über die Gedanken und Empfindungen zu sprechen. Am frühen Morgen bekomme ich noch eine zusätzliche Nachricht von Birgit mit der Bitte, über diese Gruppeneinheit hier zu berichten. "Zwei der Mädchen haben gestern eine Tüte mit 'Vergiss mein nicht' – Samen mitgenommen. Diese sollen im nächsten Frühling ausgesät werden und mit guten Wünschen und Erinnerungen aufblühen. Es war ein tränenreicher Nachmittag für die Mädchen, für Karin und mich hat es aber Einblicke gegeben, die wir so nur ganz selten zu sehen bekommen. Die Mädchen waren und sind erleichtert darüber gewesen, dass sie in dieser Gruppe so viel Intimität und Wohlbefinden zulassen können, ohne dass jemand von außen darüber lachen würde. DAS ist LAVIA.“

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